warum nicht öffentlich?
es ist schon klar: jede mediale darstellung verkürzt, wertet und verzerrt – in einem gewissen ausmaß. und diskussionen, die in inhaltlich in die tiefe gehen sollen, kann man nicht öffentlich austragen.
aber: der reflex, man möge doch bitte intern alles zur sprache bringen, aber nicht in die medien gehen, ist mir zumindest teilweise unverständlich. immerhin meinen die grünen ja von sich (und das weiß man aus wahluntersuchungen), dass sie ein durchaus gebildetes und anspruchsvolles klientel bedienen. ich denke, dass man mündigen wählerInnen eine öffentliche kontroverse durchaus zumuten kann, allein um zu zeigen, dass kritik nicht totgeschwiegen, sondern ernstgenommen wird.
natürlich muss die grundlegende diskussion dann in den gremien geführt werden. mal schauen, was da passiert …
aber: der reflex, man möge doch bitte intern alles zur sprache bringen, aber nicht in die medien gehen, ist mir zumindest teilweise unverständlich. immerhin meinen die grünen ja von sich (und das weiß man aus wahluntersuchungen), dass sie ein durchaus gebildetes und anspruchsvolles klientel bedienen. ich denke, dass man mündigen wählerInnen eine öffentliche kontroverse durchaus zumuten kann, allein um zu zeigen, dass kritik nicht totgeschwiegen, sondern ernstgenommen wird.
natürlich muss die grundlegende diskussion dann in den gremien geführt werden. mal schauen, was da passiert …
laurenzennser - 21. Sep, 16:34
