zweimal wahlen.
doppelter wahlsonntag in europa. das vernünftige polen will sein zwillingstheater loswerden, die schweiz verschiebt ein paar parlamentssitze von hier nach da, um dann wohl mit derselben regierung weiterzumachen.
bei der gelegenheit lohnt sich ein blick auf das politische system der schweiz, das eine besonders eigenwillige spielart der konkordanzdemokratie darstellt. die regierung sieht praktisch immer gleich aus, relativ unabhängig davon, wie die wahlen ausgehen. erst christoph blochers aufstieg in den vergangenen jahren hat die lange gültige zauberformel in frage gestellt.
interessant auch ein blick auf diese seite, um einen blick hinter das medial transportierte bild vom größten neuen mitgliedsstaat der eu zu gewinnen.
dass die polen vor allem in den städten die wahllokale gestürmt haben, lässt auf einen machtwechsel hoffen. aber zu früh gefreut haben sich ja auch schon andere.
update: polen verabschiedet sich von der rechtskonservativen regierung, wenn man den ersten prognosen glauben darf. bei allen bedenklichen entwicklungen der letzten jahre und monate ist das das beste zeichen dafür, dass das land ein gefestigtes demokratisches system hat. vor allem das plus von 15 % (!) bei der wahlbeteiligung kann als vertrauensbeweis in das funktionieren des politischen systems gewertet werden. auf jeden fall hat damit heute die demokratische kultur gewonnen.
bei der gelegenheit lohnt sich ein blick auf das politische system der schweiz, das eine besonders eigenwillige spielart der konkordanzdemokratie darstellt. die regierung sieht praktisch immer gleich aus, relativ unabhängig davon, wie die wahlen ausgehen. erst christoph blochers aufstieg in den vergangenen jahren hat die lange gültige zauberformel in frage gestellt.
interessant auch ein blick auf diese seite, um einen blick hinter das medial transportierte bild vom größten neuen mitgliedsstaat der eu zu gewinnen.
dass die polen vor allem in den städten die wahllokale gestürmt haben, lässt auf einen machtwechsel hoffen. aber zu früh gefreut haben sich ja auch schon andere.
update: polen verabschiedet sich von der rechtskonservativen regierung, wenn man den ersten prognosen glauben darf. bei allen bedenklichen entwicklungen der letzten jahre und monate ist das das beste zeichen dafür, dass das land ein gefestigtes demokratisches system hat. vor allem das plus von 15 % (!) bei der wahlbeteiligung kann als vertrauensbeweis in das funktionieren des politischen systems gewertet werden. auf jeden fall hat damit heute die demokratische kultur gewonnen.
laurenzennser - 21. Okt, 21:53
