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Sonntag, 2. März 2008

der andere faschismus.

science.orf.at bringt einen wertvollen beitrag zum austrofaschismus. allerdings ist es um das diesbezügliche geschichtsbewusstsein in österreich eher schlecht bestellt: 40 prozent aller befragten geben an, nichts mit dem namen „dollfuß“ anfangen zu können. und für ein viertel ist die tatsache, dass die dollfuß-regierung damals die demokratie aus den angeln hob, kein grund, dem autoritären kanzler nicht bewunderung zu zollen.

bei aller notwendigkeit der aufarbeitung der ns-zeit dürfen die geschehnisse aus den jahren 1933 bis 1938 nicht in vergessenheit geraten.

ich weiß zwar nicht genau

warum ich das jetzt mache, aber in maschis blog findet sich eine art erklärung für dieses stöckchen, die lautet so:

Nimm das nächst liegende Buch.
Schlage es auf Seite 123 auf.
Notiere die Sätze 6 - 8 in dein Blog!
Bitte 5 Blogger, das Gleiche zu tun.


alright, let’s go:

was stattfindet, ist eine durchgreifende neubestimmung des denkens selbst, seiner funktion und seines inhalts. die gleichschaltung des individuums mit seiner gesellschaft reicht in jene schichten des geistes hinein, in denen gerade diejenigen begriffe ausgearbeitet werden, die bestimmt sind, die etablierte wirklichkeit zu erfassen. die begriffe werden der geistigen tradition entnommen und in operationelle termini übersetzt – eine übersetzung, bei der die spannung zwischen denken und wirklichkeit dadurch vermindert wird, dass sie die negative macht des denkens schwächt.

hm, ob mir dieses experiment tatsächlich mehr lust auf herbert marcuses buch „der eindimensionale mensch“ macht?

we’ll see, aber jedenfalls der vollständigkeit halber die verlaufsgeschichte des stöckchens: tina > odradek > rebell.tv > kellerabteil > rigardi.org > Zur Politik > maschi

wem geb ich das jetzt weiter? kenn ich überhaupt noch fünf andere bloggerInnen??? da fallen mir einmal ein:

markus gansterer
die weltbeobachterin
marie ringler
der gute jacob christensen, falls er sich einmal hierher verirrt
und last but definitely not least johannes rauch

da bin ich mal neugierig …

laurenzennser

„Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.“ (Kurt Tucholsky)

who?

laurenz ennser, *1982
• studienassistent institut f. soziologie (uni wien) • student (politikwissenschaft)
• gemeinderat (langenlois/nö)

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