wie man die grünen in aufruhr versetzt.
das geht so:
1. man ruft ein paar grüne spitzenmenschen (vdb, glawischnig, chorherr, pilz, voggenhuber) an, und fragt sie, was sie denn von schwarz-grün halten, überhaupt wenn man an oö denkt, und an graz und bregenz und klosterneuburg und deutsch-wagram und ulrichskirchen-schleinbach …
2. man ruft ein paar einschlägige övp-menschen an, den herrn hahn oder diverse menschen aus der zweiten reihe, die sich ein bissl liberal geben wollen.
3. man schreibt eine geschichte darüber, in der das van der bellen-zitat vorkommt: „Objektiv gesehen sollte es die ÖVP eine Spur leichter haben.“ diesen satz schreibt eine zeitung von der anderen ab und plötzlich heißt er: „Objektiv gesehen sollte es mit der ÖVP eine Spur leichter gehen.“
4. ein bissl modelt man das noch um, und schon hat man eine feine schlagzeile: „Grüne Annäherung an ÖVP“ oder so ähnlich. anstatt über inhalte zu sprechen, behandelt man das thema auf einer wer-hat-wen-lieb-und-wen-nicht-ebene.
5. josef kalina spielt die rolle der beleidigten leberwurst und ortet bei den grünen „die aufgabe jeglicher grundsätze“, was – denkt man an die sp-regierungsperformance – schon fast wieder lustig ist.
6. damit ist die aufruhr (vor allem bei den grünen) perfekt. wieder einmal hat „der sascha“ irgendwas ungeheuerliches gesagt, in den internen foren wird wild diskutiert, was denn das jetzt für eine „strategieänderung“ sei, und wer daran schuld ist.
diese anleitung zur grünen aufregung kann heute jedeR ferialpraktikantIn einer regionalzeitung auswendig. der grund, warum sie immer noch angewendet wird ist aber das eigentlich ärgerliche: die grünen fallen noch immer drauf rein.
1. man ruft ein paar grüne spitzenmenschen (vdb, glawischnig, chorherr, pilz, voggenhuber) an, und fragt sie, was sie denn von schwarz-grün halten, überhaupt wenn man an oö denkt, und an graz und bregenz und klosterneuburg und deutsch-wagram und ulrichskirchen-schleinbach …
2. man ruft ein paar einschlägige övp-menschen an, den herrn hahn oder diverse menschen aus der zweiten reihe, die sich ein bissl liberal geben wollen.
3. man schreibt eine geschichte darüber, in der das van der bellen-zitat vorkommt: „Objektiv gesehen sollte es die ÖVP eine Spur leichter haben.“ diesen satz schreibt eine zeitung von der anderen ab und plötzlich heißt er: „Objektiv gesehen sollte es mit der ÖVP eine Spur leichter gehen.“
4. ein bissl modelt man das noch um, und schon hat man eine feine schlagzeile: „Grüne Annäherung an ÖVP“ oder so ähnlich. anstatt über inhalte zu sprechen, behandelt man das thema auf einer wer-hat-wen-lieb-und-wen-nicht-ebene.
5. josef kalina spielt die rolle der beleidigten leberwurst und ortet bei den grünen „die aufgabe jeglicher grundsätze“, was – denkt man an die sp-regierungsperformance – schon fast wieder lustig ist.
6. damit ist die aufruhr (vor allem bei den grünen) perfekt. wieder einmal hat „der sascha“ irgendwas ungeheuerliches gesagt, in den internen foren wird wild diskutiert, was denn das jetzt für eine „strategieänderung“ sei, und wer daran schuld ist.
diese anleitung zur grünen aufregung kann heute jedeR ferialpraktikantIn einer regionalzeitung auswendig. der grund, warum sie immer noch angewendet wird ist aber das eigentlich ärgerliche: die grünen fallen noch immer drauf rein.
laurenzennser - 25. Apr, 09:58
