wer in nö etwas anstellt …
sibylle hamann schreibt einen bemerkenswerten artikel in der presse. sie bezieht sich dabei auf die aussage von erwin pröll, wonach jemand, der in nö etwas anstellt, mit dem schlimmsten rechnen müsse. diese worte galten drei rumänischen betrügern, die als falsche polizisten einige überfälle auf autofahrerInnen begangen hatten. einer der drei wurde beim aufeinandertreffen der falschen mit echten polizisten tödlich getroffen.
wie der missbrauchsfall von amstetten vor augen führt, liegt die eigentliche bedrohung woanders. nämlich in der zerrüttung von familienverhältnissen. und damit ist ganz und gar nicht die auflösung der traditionellen vater-mutter-kind-variante gemeint, wie sibylle hamann richtigerweise festhält:
Sagen wir es andersherum: Wer hierzulande die Familie „bedroht” und „zerrüttet” wähnt, hat üblicherweise Scheidungen, Alleinerziehende und homosexuelle Partnerschaften im Sinn. Die autoritäre patriarchale Familie hingegen genießt immer noch einen emotionalen und institutionellen Vertrauensvorschuss, den sie eigentlich nie und nimmer verdient. Jedenfalls nicht, wenn man ehrlich aufrechnet, was sie über die Jahrhunderte und in allen Kontinenten schon an Zerrüttung, Zerstörung und Gewalt angerichtet hat.
das schlimme am fall amstetten ist: man weiß, dass so etwas wieder passieren wird, dass es wahrscheinlich gerade eben passiert, ohne dass jemand etwas merkt. und es wird nie völlig zu verhindern sein. es führt einem nur tragisch vor augen, wo die gesellschaft tatsächlich morsch ist. nix böse ausländer, nix böse eu: in den eigenen vier wänden liegt eine bedrohung, gegen die alle anderen scheinbaren oder tatsächlichen gefahren irrelevant sind.
wie der missbrauchsfall von amstetten vor augen führt, liegt die eigentliche bedrohung woanders. nämlich in der zerrüttung von familienverhältnissen. und damit ist ganz und gar nicht die auflösung der traditionellen vater-mutter-kind-variante gemeint, wie sibylle hamann richtigerweise festhält:
Sagen wir es andersherum: Wer hierzulande die Familie „bedroht” und „zerrüttet” wähnt, hat üblicherweise Scheidungen, Alleinerziehende und homosexuelle Partnerschaften im Sinn. Die autoritäre patriarchale Familie hingegen genießt immer noch einen emotionalen und institutionellen Vertrauensvorschuss, den sie eigentlich nie und nimmer verdient. Jedenfalls nicht, wenn man ehrlich aufrechnet, was sie über die Jahrhunderte und in allen Kontinenten schon an Zerrüttung, Zerstörung und Gewalt angerichtet hat.
das schlimme am fall amstetten ist: man weiß, dass so etwas wieder passieren wird, dass es wahrscheinlich gerade eben passiert, ohne dass jemand etwas merkt. und es wird nie völlig zu verhindern sein. es führt einem nur tragisch vor augen, wo die gesellschaft tatsächlich morsch ist. nix böse ausländer, nix böse eu: in den eigenen vier wänden liegt eine bedrohung, gegen die alle anderen scheinbaren oder tatsächlichen gefahren irrelevant sind.
laurenzennser - 30. Apr, 17:08
