autofahren ist noch immer zu billig.
der benzinpreis hat sich in den vergangenen fünf jahren fast verdoppelt. vor einiger zeit habe ich darauf hingewiesen, dass die realen treibstoffkosten, d. h. inflationsbereinigt, viel weniger stark angestiegen sind als die allwöchentliche schrecksekunde an der zapfsäule vermuten ließe.
heute zu etwas anderem. mobilität in form von verkehr bringt nicht nur nutzen für den einzelnen und die gesellschaft, sondern bürdet der allgemeinheit auch kosten auf, die nicht im preis der mobilität (anschaffungskosten, versicherung, treibstoff, …) enthalten sind. eine studie der allianz pro schiene zeigt folgendes bild von externen (d. h. von der gesellschaft zu tragenden) kosten des verkehrs:

natürlich gerät man angesichts der steigenden preise von benzin und diesel in eine zwickmühle. einerseits ist ökologisches umdenken nur möglich, wenn treibstoffe nicht zu billig sind. andererseits tun sich eine menge soziale probleme auf, wenn mobilität für viele menschen schwer leistbar wird.
die einzig realistitsche möglichkeit, ökologische probleme zu lösen ohne soziale zu erzeugen lautet: öffis, öffis, öffis. und da fragt man sich schon, wie es sein kann, dass die asfinag schulden ohne ende machen kann, ohne dass jemand beim straßenbau nach kostendeckung fragt – ein argument, dass bei jeder regionalbahn sofort ins treffen geführt wird.
heute zu etwas anderem. mobilität in form von verkehr bringt nicht nur nutzen für den einzelnen und die gesellschaft, sondern bürdet der allgemeinheit auch kosten auf, die nicht im preis der mobilität (anschaffungskosten, versicherung, treibstoff, …) enthalten sind. eine studie der allianz pro schiene zeigt folgendes bild von externen (d. h. von der gesellschaft zu tragenden) kosten des verkehrs:

natürlich gerät man angesichts der steigenden preise von benzin und diesel in eine zwickmühle. einerseits ist ökologisches umdenken nur möglich, wenn treibstoffe nicht zu billig sind. andererseits tun sich eine menge soziale probleme auf, wenn mobilität für viele menschen schwer leistbar wird.
die einzig realistitsche möglichkeit, ökologische probleme zu lösen ohne soziale zu erzeugen lautet: öffis, öffis, öffis. und da fragt man sich schon, wie es sein kann, dass die asfinag schulden ohne ende machen kann, ohne dass jemand beim straßenbau nach kostendeckung fragt – ein argument, dass bei jeder regionalbahn sofort ins treffen geführt wird.
laurenzennser - 29. Mai, 00:06
