hier fängt das problem an.
ein kleiner test, den jeder und jede für seine und ihre heimatgemeinde durchführen kann. schaut euch auf google maps (oder sonstwo) euren heimatort an, und dann zeichnet überall, wo ein supermarkt ist, einen roten punkt. für langenlois (das ohne umlandgemeinden ca. 4000 ew hat) schaut diese karte so aus:

im eigentlichen ortszentrum (der punkt ganz links) gibt es nurmehr einen supermarkt (den kleinsten von allen). alle anderen sind aufgefädelt an einer einzigen straße, der ausfallsstraße nach wien, die mit dem rad oder zu fuß nicht wirklich anständig benützbar ist.
die obere stadt (also fast die gesamte linke bildhälfte) hat überhaupt keine nahversorgungsinfrastruktur zur verfügung. das aussterben dieser straßenzüge verstärkt sich dadurch noch.
verantwortlich für diese politik sind die gemeinden, die – in starker konkurrenz zueinander – kaum einem handelskonzern eine flächenwidmung verweigern. dass die kleinen und mittleren greißler in langenlois längst weg sind, brauch ich hier nicht zu betonen. dass solche (un-)politik nur verkehr erzeugt, lebensqualität vermindert, ortskerne zerstört und sozial schwache (= menschen ohne auto) diskriminiert, müsste sich mittlerweile herumgesprochen haben.
hat es aber nicht: demnächst wird in einer nachbargemeinde von langenlois der kindergarten aus dem ortszentrum hinaus an die umfahrungsstraße verlegt.

im eigentlichen ortszentrum (der punkt ganz links) gibt es nurmehr einen supermarkt (den kleinsten von allen). alle anderen sind aufgefädelt an einer einzigen straße, der ausfallsstraße nach wien, die mit dem rad oder zu fuß nicht wirklich anständig benützbar ist.
die obere stadt (also fast die gesamte linke bildhälfte) hat überhaupt keine nahversorgungsinfrastruktur zur verfügung. das aussterben dieser straßenzüge verstärkt sich dadurch noch.
verantwortlich für diese politik sind die gemeinden, die – in starker konkurrenz zueinander – kaum einem handelskonzern eine flächenwidmung verweigern. dass die kleinen und mittleren greißler in langenlois längst weg sind, brauch ich hier nicht zu betonen. dass solche (un-)politik nur verkehr erzeugt, lebensqualität vermindert, ortskerne zerstört und sozial schwache (= menschen ohne auto) diskriminiert, müsste sich mittlerweile herumgesprochen haben.
hat es aber nicht: demnächst wird in einer nachbargemeinde von langenlois der kindergarten aus dem ortszentrum hinaus an die umfahrungsstraße verlegt.
laurenzennser - 2. Jun, 13:39
