frust.
und zwar in doppelter hinsicht. zum einen frustrieren (mich) solche wahlergebnisse wie das gestrige in tirol, zum anderen ist frust wohl das vorrangige wahlmotiv, auf dem dinkhauser und die fpö ihre erfolge gründen können.
dass die spö den frust über die regierungsperformance und die övp jenen über die gespaltene partei im eigenen bundesland zu spüren bekommt, verwundert nicht so sehr. aber auch die grünen werden zum frustobjekt.
wie christoph chorherr ganz richtig schreibt: die menschen lechzen nach einem halbwegs glaubwürdig erscheinenden angebot – wenn’s auch nur dem zweck dient, „denen da oben“ eins auszuwischen. dinkhauser und seine leute haben für dieses bedürfnis ein glaubwürdiges ventil geboten. die fpö reitet auf einer ähnlichen welle, obwohl mich jedes mal aufs neue wundert, dass nach 17maliger spaltung des dritten lagers da noch immer soviel geht.
fest steht jedenfalls: der frust über die etablierten parteien (und da gehören die grünen zu 100 prozent dazu) manifestiert sich in den vergangenen jahren in exotischen wahlergebnissen und überraschungserfolgen vermeintlicher underdogs: die kpö in graz, hans-peter martin bei der eu-wahl, dinkhauser in tirol …
so unterschiedlich diese gruppierungen sind, ihre erfolge lassen ein tief sitzendes bedürfnis nach einer anderen politik erkennen. so lange das „nur“ die anderen parteien trifft ist es halb so schlimm. wenn dadurch aber das gesamte politische system in seiner legitimation leidet, brennt der hut.
dass die spö den frust über die regierungsperformance und die övp jenen über die gespaltene partei im eigenen bundesland zu spüren bekommt, verwundert nicht so sehr. aber auch die grünen werden zum frustobjekt.
wie christoph chorherr ganz richtig schreibt: die menschen lechzen nach einem halbwegs glaubwürdig erscheinenden angebot – wenn’s auch nur dem zweck dient, „denen da oben“ eins auszuwischen. dinkhauser und seine leute haben für dieses bedürfnis ein glaubwürdiges ventil geboten. die fpö reitet auf einer ähnlichen welle, obwohl mich jedes mal aufs neue wundert, dass nach 17maliger spaltung des dritten lagers da noch immer soviel geht.
fest steht jedenfalls: der frust über die etablierten parteien (und da gehören die grünen zu 100 prozent dazu) manifestiert sich in den vergangenen jahren in exotischen wahlergebnissen und überraschungserfolgen vermeintlicher underdogs: die kpö in graz, hans-peter martin bei der eu-wahl, dinkhauser in tirol …
so unterschiedlich diese gruppierungen sind, ihre erfolge lassen ein tief sitzendes bedürfnis nach einer anderen politik erkennen. so lange das „nur“ die anderen parteien trifft ist es halb so schlimm. wenn dadurch aber das gesamte politische system in seiner legitimation leidet, brennt der hut.
laurenzennser - 9. Jun, 20:18
