gusi vs. häupl, das ist brutalität.
einen solch geschickten schachzug hätte man gusi gar nicht zugetraut. seit wochen und monaten hat er die wiener spö gegen sich. und während michael häupl den bundeskanzler mit einer frist abmontieren wollte, preschte dieser vor, holte sich den verkehrsminister (der aus der wiener sp kommt) an seine seite und nahm so kritikern den wind aus den segeln.
dazu passt auch die verquere logik der faymann-kür zum parteiobmann. seit jahr und tag beklagt man das mangelnde profil der spö, man sei zu kompromisswillig, zu nachgiebig gegenüber dem koalitionspartner – und dann macht man jenen mann zum parteichef, der in punkto konzilianz gegenüber der övp geradezu weltmeisterliche verdienste aufweisen kann.
es geht also bei all diesen rochaden weniger um die inhaltliche positionierung der sozialdemokratie in österreich, sondern um einen parteiinternen machtkampf. gusi gegen häupl, das ist brutalität im qualtingerschen sinne.
dazu passt auch die verquere logik der faymann-kür zum parteiobmann. seit jahr und tag beklagt man das mangelnde profil der spö, man sei zu kompromisswillig, zu nachgiebig gegenüber dem koalitionspartner – und dann macht man jenen mann zum parteichef, der in punkto konzilianz gegenüber der övp geradezu weltmeisterliche verdienste aufweisen kann.
es geht also bei all diesen rochaden weniger um die inhaltliche positionierung der sozialdemokratie in österreich, sondern um einen parteiinternen machtkampf. gusi gegen häupl, das ist brutalität im qualtingerschen sinne.
laurenzennser - 18. Jun, 13:28
