der neue krieg.
die wahl des zeitpunktes ist wohl nicht zufällig. aller augen sind nach peking gerichtet, da geht im kaukasus das neue schlachten los. wenn jüngste meldungen sich bewahrheiten, dann geht es nicht mehr bloß um süd-ossetien, sondern auch um abchasien, die zweite region georgiens, die mit tatkräftiger unterstützung aus moskau nach unabhängigkeit bzw. anschluss an russland strebt.
südossetien ist einer jener eingefrorenen konfliktherde, die ihre wurzeln in der zeit des zusammenbruchs der sowjetunion haben. der kaukasus ist reicht gesegnet mit diesen ethnisch-territorialen konflikten. in der hervorragenden bbc-doku-serie "places that don't exist" waren drei der fünf folgen postsowjetischen krisenherden gewidmet. neben süd-ossetien und abchasien gehören dazu nagarno karabach in aserbaidschan und transnistrien in der republik moldau.
in allen diesen regionen gibt es starke separatistische bewegungen, die über das von ihnen beanspruchte territorium die militärische kontrolle ausüben. logistisch, politisch und wirtschaftlich unterstützt werden diese bewegungen von russland.
an diesen konflikten wird ein großes völkerrechtliches problem manifest: es sind immer zutiefst politische entscheidungen, ob ein staat anerkannt unabhängig werden kann oder nicht. nicht von ungefähr gab es befürchtungen, dass für sämtliche separatistischen bewegungen die unabhängigkeit kosovos rückenwind bedeutete.
warum den kosovaren ihren eigenen staat und nicht den transnistriern? auf solche fragen hat die internationale gemeinschaft keine zufriedenstellende antwort, weil sich die unterstützung von separatistischen bewegungen immer danach richtet, welche interessen die großen player in einer region verfolgen. so suchen die usa via georgien ihren einfluss im kaukasus zu vergrößern, was russland natürlich ein dorn im auge ist.
dass die bevölkerung dabei immer zum spielball globaler und regionaler interessensabtäusche wird, ist offensichtlich. eine nachhaltige lösung dieser konflikte kann also nur dann platz greifen, wenn die jeweiligen schutzmächte sich dazu bereit erklären.
südossetien ist einer jener eingefrorenen konfliktherde, die ihre wurzeln in der zeit des zusammenbruchs der sowjetunion haben. der kaukasus ist reicht gesegnet mit diesen ethnisch-territorialen konflikten. in der hervorragenden bbc-doku-serie "places that don't exist" waren drei der fünf folgen postsowjetischen krisenherden gewidmet. neben süd-ossetien und abchasien gehören dazu nagarno karabach in aserbaidschan und transnistrien in der republik moldau.
in allen diesen regionen gibt es starke separatistische bewegungen, die über das von ihnen beanspruchte territorium die militärische kontrolle ausüben. logistisch, politisch und wirtschaftlich unterstützt werden diese bewegungen von russland.
an diesen konflikten wird ein großes völkerrechtliches problem manifest: es sind immer zutiefst politische entscheidungen, ob ein staat anerkannt unabhängig werden kann oder nicht. nicht von ungefähr gab es befürchtungen, dass für sämtliche separatistischen bewegungen die unabhängigkeit kosovos rückenwind bedeutete.
warum den kosovaren ihren eigenen staat und nicht den transnistriern? auf solche fragen hat die internationale gemeinschaft keine zufriedenstellende antwort, weil sich die unterstützung von separatistischen bewegungen immer danach richtet, welche interessen die großen player in einer region verfolgen. so suchen die usa via georgien ihren einfluss im kaukasus zu vergrößern, was russland natürlich ein dorn im auge ist.
dass die bevölkerung dabei immer zum spielball globaler und regionaler interessensabtäusche wird, ist offensichtlich. eine nachhaltige lösung dieser konflikte kann also nur dann platz greifen, wenn die jeweiligen schutzmächte sich dazu bereit erklären.
laurenzennser - 9. Aug, 13:12
