rien ne va plus.
wie schief müssen dinge in einer gesellschaft eigentlich laufen, dass man die altersvorsorge, oder zumindest teile davon, vom auf und ab der internationalen finanzmärkte abhängig macht? nun, da das ausmaß der finanzkrise (hoffentlich?) langsam erahnbar wird, fragt man sich, was uns geritten hat, dass wir einen lebensbereich, der wie kaum ein anderer nach sozialer sicherheit verlangt, zumindest in teilen dem risiko der börsenentwicklung ausgeliefert haben.
maßgeblich befördert hat diese entwicklung die schwarz-blaue pensionsreform, die zur entlastung des staatlichen umlagesystems starke anreize zur betrieblichen und privaten vorsorge gesetzt hat. nicht, dass solche überlegungen prinzipiell des teufels wären, aber in einem sozial derart sensiblen bereich wie der finanziellen absicherung des lebens im alter muss man das risiko minimal halten. wer geld in einen pensionsfonds gesteckt hat, das möglicherweise dazu benutzt wurde, um in windige aber lukrativ scheinende finanzprodukte zu investieren, die sich jetzt als faul herausstellen, kann ein lied davon singen.
nennt mich einen unverbesserlichen altlinken, aber der staat hat hier eine verantwortung zu tragen. er darf sich nicht einfach zurückziehen, den generationenvertrag schwächen und die altersvorsorge einem derartigen risiko aussetzen.
maßgeblich befördert hat diese entwicklung die schwarz-blaue pensionsreform, die zur entlastung des staatlichen umlagesystems starke anreize zur betrieblichen und privaten vorsorge gesetzt hat. nicht, dass solche überlegungen prinzipiell des teufels wären, aber in einem sozial derart sensiblen bereich wie der finanziellen absicherung des lebens im alter muss man das risiko minimal halten. wer geld in einen pensionsfonds gesteckt hat, das möglicherweise dazu benutzt wurde, um in windige aber lukrativ scheinende finanzprodukte zu investieren, die sich jetzt als faul herausstellen, kann ein lied davon singen.
nennt mich einen unverbesserlichen altlinken, aber der staat hat hier eine verantwortung zu tragen. er darf sich nicht einfach zurückziehen, den generationenvertrag schwächen und die altersvorsorge einem derartigen risiko aussetzen.
laurenzennser - 19. Sep, 16:00
