wer wen trifft.
das tragische am nun endgültig feststehenden wahlergebnis ist, dass der ausgang der regierungsbildung in erster linie vom verhalten der größten verliererin – der övp – abhängt. ein blick auf die wahlergebnisse der letzten 25 jahre erklärt auch, warum kaum jemand in der volkspartei über die option der großen koalition als juniorpartner erfreut ist: seit 1986 hat die övp als spö-juniorpartner praktisch immer verloren. den einzigen echten wahlsieg hat sie 2002 eingefahren. nachdem sie eine regierung mit der fpö gebildet hatte.
mit blick auf diese geschichte ist auch leicht verständlich, dass der momentan stattfindende gesprächsreigen den anschein erweckt, die övp bastle an einer rechten mehrheit. selbst wenn nicht, dann erhöht man so zumindest den preis für den abschluss einer großen koalition:
pröll trifft strache
haider trifft pröll
strache trifft haider
warum sieht eine partei, die nach 22 jahren in der regierung an ihrem historischen tiefpunkt angelangt ist, nicht, dass der gang in die opposition die einzig logische konsequenz sein kann?
mit blick auf diese geschichte ist auch leicht verständlich, dass der momentan stattfindende gesprächsreigen den anschein erweckt, die övp bastle an einer rechten mehrheit. selbst wenn nicht, dann erhöht man so zumindest den preis für den abschluss einer großen koalition:
pröll trifft strache
haider trifft pröll
strache trifft haider
warum sieht eine partei, die nach 22 jahren in der regierung an ihrem historischen tiefpunkt angelangt ist, nicht, dass der gang in die opposition die einzig logische konsequenz sein kann?
laurenzennser - 7. Okt, 22:05
