ab die post!
die jüngste diskussion um sparpläne bei der post veranschaulicht wieder einmal das dilemma zwischen markt und staat, das immer dort entsteht, wo es um nicht-profitable infrastruktur und dienstleistungen geht.
denn eines sollte allen beteiligten klar sein:
die post kann nicht ein auf dem freien markt profitabel wirtschaftendes unternehmen sein und gleichzeitig flächendeckende versorgung mit dienstleistungen garantieren.
wer das eine will, muss beim anderen kompromisse machen. kompromisse, die entweder teuer sind (weil flächendeckende versorgung einfach kostet) oder zur ausdünnung des ländlichen raumes beitragen (weil die post-infrastruktur ohne unterstützung der öffentlichen hand nicht aufrechtzuerhalten ist).
insofern kann man den aufschrei der gewerkschaften und der gemeinden gut verstehen. man muss aber auch einsehen, dass sich der post-vorstand strategien für einen liberalisierten markt zurecht legen muss. wer nicht will, dass die post die sparpläne umsetzt, der muss finanziell oder ordnungspolitisch eingreifen. entweder durch zuschüsse oder durch verordnungen, die andere unternehmen zu einer mindestabdeckung (ähnliches gibt’s bei mobilfunkunternehmen auch) der bevölkerung verpflichten.
ansonsten geht besonders am land im wortsinn bald die post ab.
denn eines sollte allen beteiligten klar sein:
die post kann nicht ein auf dem freien markt profitabel wirtschaftendes unternehmen sein und gleichzeitig flächendeckende versorgung mit dienstleistungen garantieren.
wer das eine will, muss beim anderen kompromisse machen. kompromisse, die entweder teuer sind (weil flächendeckende versorgung einfach kostet) oder zur ausdünnung des ländlichen raumes beitragen (weil die post-infrastruktur ohne unterstützung der öffentlichen hand nicht aufrechtzuerhalten ist).
insofern kann man den aufschrei der gewerkschaften und der gemeinden gut verstehen. man muss aber auch einsehen, dass sich der post-vorstand strategien für einen liberalisierten markt zurecht legen muss. wer nicht will, dass die post die sparpläne umsetzt, der muss finanziell oder ordnungspolitisch eingreifen. entweder durch zuschüsse oder durch verordnungen, die andere unternehmen zu einer mindestabdeckung (ähnliches gibt’s bei mobilfunkunternehmen auch) der bevölkerung verpflichten.
ansonsten geht besonders am land im wortsinn bald die post ab.
laurenzennser - 10. Nov, 15:26
