die sache mit der stabilität.
die regierungsverhandlungen sind ins stocken geraten, und das könnte das erste anzeichen dafür sein, dass die stabilität der zu erwartenden großen koalition von beginn an eine prekäre sein wird. tatsächlich hängt die stabilität einer regierung nicht unwesentlich mit der anzahl und der relativen stärke von parteien im parlament zusammen.
in der politikwissenschaft gibt es dafür eine maßzahl, die sogenannte effective number of parties (N):
N = (∑pi2)-1
kurzum handelt es sich dabei um ein maß, dass die parteien nach ihrer stärke gewichtet. setzt man diese zahl für österreich mit der anzahl der tage zwischen wahlen (als maß für die stabilität einer regierung) in zusammenhang, so ergibt sich folgendes bild (1971 bis 2006):

anklicken zum vergrößern
je mehr parteien und je gleichmäßiger verteilt die stimmen (= je höher N), desto höher die wahrscheinlichkeit von vorgezogenen neuwahlen (= kurze electoral periods).
nach der nationalratswahl 2008 beträgt die effective number of parties im österreichischen nationalrat übrigens rund 4,3. unseriös prognostiziert: die nächste wahl wäre –gemäß der trendgeraden – demnach für ende 2010/anfang 2011 zu erwarten.
in der politikwissenschaft gibt es dafür eine maßzahl, die sogenannte effective number of parties (N):
N = (∑pi2)-1
kurzum handelt es sich dabei um ein maß, dass die parteien nach ihrer stärke gewichtet. setzt man diese zahl für österreich mit der anzahl der tage zwischen wahlen (als maß für die stabilität einer regierung) in zusammenhang, so ergibt sich folgendes bild (1971 bis 2006):

anklicken zum vergrößern
je mehr parteien und je gleichmäßiger verteilt die stimmen (= je höher N), desto höher die wahrscheinlichkeit von vorgezogenen neuwahlen (= kurze electoral periods).
nach der nationalratswahl 2008 beträgt die effective number of parties im österreichischen nationalrat übrigens rund 4,3. unseriös prognostiziert: die nächste wahl wäre –gemäß der trendgeraden – demnach für ende 2010/anfang 2011 zu erwarten.
laurenzennser - 17. Nov, 10:57
