countdown zu grünen vorwahlen.
gestern abend gab es im café ritter im 7. bezirk ein spannendes treffen von menschen, die sich für die initiative grüne vorwahlen interessieren.
gute zusammenfassung und heftige diskussion finden sich hier:
bäck
wissen belastet
mein senf dazu:
1. die ganze aktion ist insofern ein novum als sie gegen die österreichische (oder eigentlich: europäische) logik dessen, was man als partei versteht arbeitet. es wird nämlich versucht, den bis dato parteiinternen wettbewerb um listenplätze (und damit natürlich auch den um inhaltliche schwerpunktsetzungen!) ein stück weit in die öffentlichkeit zu tragen.
2. und das geht so: möglichst viele grüninteressierte, sympathisierend kritische menschen sollen zu unterstützerInnen werden. bis jetzt sind es etwa 55 personen. zeit zum mitmachen ist noch bis 15. juni. wenn man sich vorstellt, dass grüne landesversammlungen im normalfall von 300, 400 leuten bestritten werden, dann schafft man mit ein paar hundert zusätzlichen stimmberechtigten schon eine gewaltiges potenzial, das angesprochen und umworben werden will.
3. essentiell bei der sache ist natürlich, dass ein wettbewerb um die neu verfügbaren stimmen einsetzt. ein wettbewerb, der auch öffentlich ausgetragen werden soll. es muss klar sein: bei der geschichte geht es um etwas. es ist eben nicht egal, wer da im gemeinderat sitzt. wer dem herrn strache in wien im wahlkampf paroli bietet. wer vielleicht mit einer geschwächten spö über eine regierungsbeteiligung in wien verhandelt.
4. was also tun? ganz einfach:
erstens: formular herunterladen.
zweitens: ausdrucken, ausfüllen, abschicken (per mail, post, …).
drittens: andere leute dafür gewinnen.
gute zusammenfassung und heftige diskussion finden sich hier:
bäck
wissen belastet
mein senf dazu:
1. die ganze aktion ist insofern ein novum als sie gegen die österreichische (oder eigentlich: europäische) logik dessen, was man als partei versteht arbeitet. es wird nämlich versucht, den bis dato parteiinternen wettbewerb um listenplätze (und damit natürlich auch den um inhaltliche schwerpunktsetzungen!) ein stück weit in die öffentlichkeit zu tragen.
2. und das geht so: möglichst viele grüninteressierte, sympathisierend kritische menschen sollen zu unterstützerInnen werden. bis jetzt sind es etwa 55 personen. zeit zum mitmachen ist noch bis 15. juni. wenn man sich vorstellt, dass grüne landesversammlungen im normalfall von 300, 400 leuten bestritten werden, dann schafft man mit ein paar hundert zusätzlichen stimmberechtigten schon eine gewaltiges potenzial, das angesprochen und umworben werden will.
3. essentiell bei der sache ist natürlich, dass ein wettbewerb um die neu verfügbaren stimmen einsetzt. ein wettbewerb, der auch öffentlich ausgetragen werden soll. es muss klar sein: bei der geschichte geht es um etwas. es ist eben nicht egal, wer da im gemeinderat sitzt. wer dem herrn strache in wien im wahlkampf paroli bietet. wer vielleicht mit einer geschwächten spö über eine regierungsbeteiligung in wien verhandelt.
4. was also tun? ganz einfach:
erstens: formular herunterladen.
zweitens: ausdrucken, ausfüllen, abschicken (per mail, post, …).
drittens: andere leute dafür gewinnen.
laurenzennser - 8. Apr, 17:26
