das ist kein knappes rennen.
politik-junkies bekommen heute nach langer entzugsphase ihre nächste dosis an vorwahlstoff. pennsylvania wird hillary clinton wohl einen neuerlichen erfolg bescheren. nützen wird der ex-first lady das freilich wenig. ihre chancen auf die nominierung sind viel geringer als das mediale gegacker von wegen kopf-an-kopf-rennen uns glauben machen will. um das zu verstehen, braucht es nichts als ein bisschen mathematische grundkenntnisse:
für die demokratische nominierung braucht man 2024 von 4047 delegierten.
clinton hat rund 1500 auf ihrer seite, obama rund 1640 (quelle).
von den 3253 per wahl bestimmten delegierten sind über 80 % vergeben.
barack obama führt mit rund 165 pleged delegates (140 inkl. superdelegates).
stellen wir uns österreichische bundespräsidentenwahlen vor. bei einem auszählungsgrad von über 80 % liegt einE kandidatIn mit vier bis fünf prozent (140 bis 160 delegates) vorne. zu diesem zeitpunkt hat uns peter filzmaier oder irgendein anderer politologe längst erklärt, dass das rennen gelaufen ist.
die einzige möglichkeit für hillary clinton, die nominierung dennoch zu gewinnen, liegt darin, möglichst viele superdelegates auf ihre seite zu ziehen. dabei handelt es sich um hohe parteifunktionärInnen, governors, senators, representatives, …
diese leute haben im regelfall das wohl der partei im auge. ein votum, mit dem die partei (= die superdelegates) gleichsam das wahlvolk (= die pledged delegates) überstimmen, ist von ihnen nicht zu erwarten.
obama vs. mccain, so wird aller voraussicht nach das rennen im november heißen.
für die demokratische nominierung braucht man 2024 von 4047 delegierten.
clinton hat rund 1500 auf ihrer seite, obama rund 1640 (quelle).
von den 3253 per wahl bestimmten delegierten sind über 80 % vergeben.
barack obama führt mit rund 165 pleged delegates (140 inkl. superdelegates).
stellen wir uns österreichische bundespräsidentenwahlen vor. bei einem auszählungsgrad von über 80 % liegt einE kandidatIn mit vier bis fünf prozent (140 bis 160 delegates) vorne. zu diesem zeitpunkt hat uns peter filzmaier oder irgendein anderer politologe längst erklärt, dass das rennen gelaufen ist.
die einzige möglichkeit für hillary clinton, die nominierung dennoch zu gewinnen, liegt darin, möglichst viele superdelegates auf ihre seite zu ziehen. dabei handelt es sich um hohe parteifunktionärInnen, governors, senators, representatives, …
diese leute haben im regelfall das wohl der partei im auge. ein votum, mit dem die partei (= die superdelegates) gleichsam das wahlvolk (= die pledged delegates) überstimmen, ist von ihnen nicht zu erwarten.
obama vs. mccain, so wird aller voraussicht nach das rennen im november heißen.
laurenzennser - 22. Apr, 16:00

Am besten wäre, wenn beide gegen McCain antreten würden, jedoch müsste einer dann als Vizepräsident die zweite Geige spielen. Ob dazu einer von den beiden das nötige Ego hat?
glaub ich nicht