klimaschutz kostet – kein klimaschutz kostet mehr.
der standard bringt einen bericht und eine kommentar zu österreichischen versäumnissen in der klima- und umweltpolitik. kurzfassung: österreich gibt in den jahren 2008 bis 2012 rund 530 millionen euro für emissionszertifikate aus. wahrscheinlich werden es mehr sein, weil der preis für eine tonne co2 eher steigen als fallen wird.
diese 530 millionen sind der preis dafür, dass wir den energieverbrauch im verkehr und im wohnbereich völlig außer kontrolle geraten lassen haben. dazu kommen noch recht saftige strafzahlungen, falls wir mit den zugekauften zertifikaten das kioto-ziel noch immer nicht erreichen. der kyotozähler zeigt die drastische fehlentwicklung der emissionen in österreich auf.
für den wahlkampf heißt das dreierlei:
1. die övp-klimapolitik verdient ein „nicht genügend“. josef pröll hat sich seinem ressort in der regierung gegenüber bartenstein (wirtschaft, energie) und faymann (verkehr) nie durchsetzen können, selbst wenn er es ernsthaft vorgehabt hat. dieses ressort gehört endlich in fähige (und willige) hände.
2. die grünen müssen das thema weiter forcieren. selbst wenn vernünftige energiepolitik und teuerung auf den ersten blick schwer vereinbar sind. denn eines muss man klar und deutlich sagen: die hunderten millionen, die österreich in den kommenden jahren für eine verfehlte verkehrs-, infrastruktur- und wohnbaupolitik hinlegen muss, schmälern den spielraum für entlastungen gewaltig ein.
3. diese knappe aber ehrliche botschaft müssen wir formulieren: klimaschutz kostet – aber kein klimaschutz kostet viel mehr.
diese 530 millionen sind der preis dafür, dass wir den energieverbrauch im verkehr und im wohnbereich völlig außer kontrolle geraten lassen haben. dazu kommen noch recht saftige strafzahlungen, falls wir mit den zugekauften zertifikaten das kioto-ziel noch immer nicht erreichen. der kyotozähler zeigt die drastische fehlentwicklung der emissionen in österreich auf.
für den wahlkampf heißt das dreierlei:
1. die övp-klimapolitik verdient ein „nicht genügend“. josef pröll hat sich seinem ressort in der regierung gegenüber bartenstein (wirtschaft, energie) und faymann (verkehr) nie durchsetzen können, selbst wenn er es ernsthaft vorgehabt hat. dieses ressort gehört endlich in fähige (und willige) hände.
2. die grünen müssen das thema weiter forcieren. selbst wenn vernünftige energiepolitik und teuerung auf den ersten blick schwer vereinbar sind. denn eines muss man klar und deutlich sagen: die hunderten millionen, die österreich in den kommenden jahren für eine verfehlte verkehrs-, infrastruktur- und wohnbaupolitik hinlegen muss, schmälern den spielraum für entlastungen gewaltig ein.
3. diese knappe aber ehrliche botschaft müssen wir formulieren: klimaschutz kostet – aber kein klimaschutz kostet viel mehr.
laurenzennser - 3. Sep, 13:22

ÖVP
http://de.youtube.com/watch?v=846tlpV96HU
ob sie's glaubt oder nicht