wer wem gas gibt.
pünktlich zu jahresbeginn fängt das altbekannte spiel an. russland dreht den gashahn zu und in europa geht uns der reis. ein plötzlicher einbruch der russischen importe auf 10 % der normalmenge ist tatsächlich ein alarmsignal. eines, das unterstreicht, dass energieautarkie nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch politisch ungemein wertvoll sein kann.
hier ein paar fakten zum österreichischen gasverbrauch:

quelle: statistik austria
der endverbrauch schießt seit jahrzehnten ungebremst in die höhe. den allergrößten teil des erdgas-bruttoinlandsverbrauchs importiert österreich. die importe stammen zu rund drei viertel aus russland. genauere zahlen hier.
vorerst reichen die gasreserven in österreich für drei monate. ob es uns mit unserer abhängigkeit aber nicht langsam reichen sollte – das ist die eigentliche frage.
hier ein paar fakten zum österreichischen gasverbrauch:

quelle: statistik austria
der endverbrauch schießt seit jahrzehnten ungebremst in die höhe. den allergrößten teil des erdgas-bruttoinlandsverbrauchs importiert österreich. die importe stammen zu rund drei viertel aus russland. genauere zahlen hier.
vorerst reichen die gasreserven in österreich für drei monate. ob es uns mit unserer abhängigkeit aber nicht langsam reichen sollte – das ist die eigentliche frage.
laurenzennser - 6. Jan, 23:00

Munter geworden ist trotzdem anscheinend noch niemand. Wahrscheinlich deshalb, weil noch kein Plan besteht, wie man mit Energieautarkie einzelnen Konzernen ein Riesengeschäft zuschanzen kann. An einer dezentralen Lösung (zB Kollektoren auf jedem Hausdach etc - mit dem vielen Geld, das jetzt in die Krise gepumpt wird, könnte man da schon einiges bewegen) ist sicher niemand interessiert - damit kann man ja die Konsumenten nicht so gut auspressen...
Habe als treuer Österreicher doch tatsächlich gedacht, es gibt in einer Politiker-Schublade einen Plan B!
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