es ist ja nicht so, dass es nicht funkioniert …
ungute dinge passieren. nebst ebensee und ausschwitz fällt auch der fpö-wahlkampf zu eu-wahl wieder in die üblichen xenophoben muster (nicht, dass es sowas anderswo nicht gäbe …).
dass diese dinge mit großer regelmäßigkeit hierzulande auftreten, liegt aber nicht (nur) in der speziellen natur der fpö begründet, sondern auch daran, dass damit politischer erfolg zu erzielen ist – die masche funktioniert also.
ein kurzer blick auf die ergebnisse des european social survey 2006 ist da aufschlussreich. diese repräsentative studie über einstellungen, soziale fragen etc., die in halb europa alle zwei jahre durchgeführt wird, beinhaltet auch fragen zu migration und zum zusammenleben mit zugewanderten. unter anderem gibt es auch die frage, ob zuwanderer das jeweilige land zu einem besseren oder schlechteren ort zum leben machen. auf einer skala von 0 (schlechterer ort) bis 10 (besserer ort) geben die befragten dann eine einstufung an.
und so sind die durchschnittswerte für die teilnehmenden länder:
RU 3,12
HU 3,77
EE 4,09
AT 4,19
PO 4,20
UA 4,30
UK 4,41
CY 4,45
FR 4,46
DE 4,51
SL 4,59
BE 4,67
SK 4,78
ES 4,92
NO 5,08
NL 5,10
CH 5,29
FI 5,54
IE 5,71
BG 5,72
DK 5,80
PL 5,91
SE 6,09
und das stimmt dann bedenklich. denn: integrationsprobleme gibt es überall, wo es zuwanderung gibt. vielerorts wird darauf hingewiesen, dass in österreich ja nicht jede nacht autos brennen und schaufensterscheiben eingeschlagen werden. dass die segregation bei weitem nicht so schlimm ist wie in den französischen satellitenstädten oder den englischen arbeitervierteln. und trotzdem: in punkto einstellung gegenüber migrantInnen gehören wir zur europaspitze. bloß am falschen ende der skala.
dass diese dinge mit großer regelmäßigkeit hierzulande auftreten, liegt aber nicht (nur) in der speziellen natur der fpö begründet, sondern auch daran, dass damit politischer erfolg zu erzielen ist – die masche funktioniert also.
ein kurzer blick auf die ergebnisse des european social survey 2006 ist da aufschlussreich. diese repräsentative studie über einstellungen, soziale fragen etc., die in halb europa alle zwei jahre durchgeführt wird, beinhaltet auch fragen zu migration und zum zusammenleben mit zugewanderten. unter anderem gibt es auch die frage, ob zuwanderer das jeweilige land zu einem besseren oder schlechteren ort zum leben machen. auf einer skala von 0 (schlechterer ort) bis 10 (besserer ort) geben die befragten dann eine einstufung an.
und so sind die durchschnittswerte für die teilnehmenden länder:
RU 3,12
HU 3,77
EE 4,09
AT 4,19
PO 4,20
UA 4,30
UK 4,41
CY 4,45
FR 4,46
DE 4,51
SL 4,59
BE 4,67
SK 4,78
ES 4,92
NO 5,08
NL 5,10
CH 5,29
FI 5,54
IE 5,71
BG 5,72
DK 5,80
PL 5,91
SE 6,09
und das stimmt dann bedenklich. denn: integrationsprobleme gibt es überall, wo es zuwanderung gibt. vielerorts wird darauf hingewiesen, dass in österreich ja nicht jede nacht autos brennen und schaufensterscheiben eingeschlagen werden. dass die segregation bei weitem nicht so schlimm ist wie in den französischen satellitenstädten oder den englischen arbeitervierteln. und trotzdem: in punkto einstellung gegenüber migrantInnen gehören wir zur europaspitze. bloß am falschen ende der skala.
laurenzennser - 22. Mai, 21:00
Carvana (Gast) - 28. Mai, 12:51
migration
Wer in ein Land einwandern will, um dort zu bleiben der soll gefälligst jede Anstrengung unternehmen um ein loyaler (aber auch kritischer) Staatsbürger zu werden, nicht um dort das Sozialsystem auszuhöhlen oder das Lohnniveau zu drücken, oder die eigene Kultur über jene des Gastlandes stellen zu wollen.
Wer sich nicht anpassen will der hat dort nichts verloren der wird zu einem Krebsgeschwür, zu Keimzellen künftiger Probleme die wir jetzt noch gar nicht abschätzen können.
Ein kritischer Blick in die Herkunftsländer jener Einwanderer macht es deutlich.
Wer sich nicht anpassen will der hat dort nichts verloren der wird zu einem Krebsgeschwür, zu Keimzellen künftiger Probleme die wir jetzt noch gar nicht abschätzen können.
Ein kritischer Blick in die Herkunftsländer jener Einwanderer macht es deutlich.
laurenzennser - 29. Mai, 01:07
danke für die untermauerung meines beitrages
von wegen krebsgeschwür und so.

DK vs. Austria
But now we have an interesting question: Denmark (generally seen as anti-immigration) is very close to Sweden (generally seen as pro-immigration, or something), but politically Denmark and Norway look closer to Austria due to the existence of a populist anti-immigration party. I'm sure the data can be broken down so that one can see not only the average but also the distribution of values, e.g. the existence and size of an anti-immigration cluster. (Well, there goes your week-end)