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Mittwoch, 22. April 2009

das nette leben.

das leben ist gerade eben ausgesprochen nett zu mir, verschafft mir einen wunderbaren job (hier) mit nettem chef plus arbeitsplatz mit ausblick auf den votivpark:

view

da sag ich doch: danke, leben!

Samstag, 27. Dezember 2008

eine woche.

eine woche tirol.

lesen, wandern, faulenzen.

nicht schifahren.

ab jetzt.

Donnerstag, 18. September 2008

success!!!

kurzes timeout vom wahlkampf, dafür mal was persönliches und gleichzeitig erfreuliches. nachdem mein politikwissenschaftsstudium schön langsam in die endphase geht, freut es mich, dass die viele arbeit auchmal früchte trägt.

zum einen habe ich im september als freier mitarbeiter bei sora ein bissl in das meinungs- und marktforschungsgeschäft reinschnuppern können.

zum anderen bin ich gestern eingeladen worden, beim forum der jungforscherInnen im rahmen der entwicklungstagung in innsbruck über eine arbeit von mir zu referieren. darin geht's um den zusammenhang zwischen demokratie und umwelt, genauer gesagt um die schwierigkeit, global und langfristig wirksame umweltprobleme mit den räumlich und zeitlich begrenzten mitteln nationalstaatlicher demokratie zu bekämpfen.

jedenfalls ein guter start ins bevorstehende semester.
*freu*

Mittwoch, 30. April 2008

wer in nö etwas anstellt …

sibylle hamann schreibt einen bemerkenswerten artikel in der presse. sie bezieht sich dabei auf die aussage von erwin pröll, wonach jemand, der in nö etwas anstellt, mit dem schlimmsten rechnen müsse. diese worte galten drei rumänischen betrügern, die als falsche polizisten einige überfälle auf autofahrerInnen begangen hatten. einer der drei wurde beim aufeinandertreffen der falschen mit echten polizisten tödlich getroffen.

wie der missbrauchsfall von amstetten vor augen führt, liegt die eigentliche bedrohung woanders. nämlich in der zerrüttung von familienverhältnissen. und damit ist ganz und gar nicht die auflösung der traditionellen vater-mutter-kind-variante gemeint, wie sibylle hamann richtigerweise festhält:

Sagen wir es andersherum: Wer hierzulande die Familie „bedroht” und „zerrüttet” wähnt, hat üblicherweise Scheidungen, Alleinerziehende und homosexuelle Partnerschaften im Sinn. Die autoritäre patriarchale Familie hingegen genießt immer noch einen emotionalen und institutionellen Vertrauensvorschuss, den sie eigentlich nie und nimmer verdient. Jedenfalls nicht, wenn man ehrlich aufrechnet, was sie über die Jahrhunderte und in allen Kontinenten schon an Zerrüttung, Zerstörung und Gewalt angerichtet hat.

das schlimme am fall amstetten ist: man weiß, dass so etwas wieder passieren wird, dass es wahrscheinlich gerade eben passiert, ohne dass jemand etwas merkt. und es wird nie völlig zu verhindern sein. es führt einem nur tragisch vor augen, wo die gesellschaft tatsächlich morsch ist. nix böse ausländer, nix böse eu: in den eigenen vier wänden liegt eine bedrohung, gegen die alle anderen scheinbaren oder tatsächlichen gefahren irrelevant sind.

Donnerstag, 17. April 2008

freund und helfer.

und manchmal auch einfach nur hindernis:

polizei

Montag, 31. März 2008

zivildienst over.

zivi

aus.
ende.
schluss.
finito.

nach neun monaten früh-, spät- und nachtdiensten im integrationshaus im zweiten bezirk bin ich seit heute nachmittag wieder „nur“ student.

das abzeichen darf man übrigens behalten.

die erfahrungen und erlebnisse aus neun monaten alltag mit unbgeleiteten minderjährigen flüchtlingen bleiben sowieso unvergesslich.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

zivildienst essen zeit auf.

pflege, asylgerichtshof, datenschutz, putin, tschad und natürlich bali, bali, bali – eine ganze menge themen wären da, um beschrieben, kommentiert, erläutert und durchdacht zu werden.

da ist nur die sache mit der zeit: 45 stunden zivildienst in der woche sind einfach ein ganz schöner brocken, wenn daneben noch uni-vorlesungen, proben für diverse musikalische aktivitäten, das hektische jahresende im gemeinderat (budgetbeschluss, bürgermeisterwahl im jänner) und nicht zuletzt das privatleben platz finden sollen.

und ganz nebenbei: es fehlt mir sogar die zeit für die zeit. aber das wird hoffentlich auch wieder anders …

Donnerstag, 1. November 2007

analfixiert.

genau. das sind wir.

shit!

Freitag, 14. September 2007

brüssel.

bin in brüssel bis sonntag, daher verminderte blogaktivität. die eu-hauptstadt braucht meine aufmerksamkeit :)

Samstag, 8. September 2007

ups.

mal sehen: dieses blog, facebook, myspace, kommentare auf derstandard.at und anderen online-foren: da kommt schon was zusammen.

hätte ich das alles vielleicht nicht tun sollen?

laurenzennser

„Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.“ (Kurt Tucholsky)

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laurenz ennser, *1982
• studienassistent institut f. soziologie (uni wien) • student (politikwissenschaft)
• gemeinderat (langenlois/nö)

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